Ich verbinde Visionary Craniosacral Work®, therapeutische Körperarbeit, Bewusstsein und wissenschaftliche Erdung. In Praxis, Lehre und Forschung begleitet mich die Frage, wie Menschen wieder tiefer mit Körper, Nervensystem, Herz und innerer Klarheit in Verbindung kommen.
Mein Weg begann mit einer tiefen Faszination für das, was jenseits des Alltäglichen spürbar ist: Körper, Bewusstsein, Beziehung, Entwicklung und die Frage, was Menschen in ihrer Tiefe bewegt. Früh führten mich diese Fragen zu Körperkunst, Meditation, Kampfkunst und zu Lehrerinnen und Lehrern, die mein Verständnis von Wahrnehmung, Präsenz und innerem Wachstum geprägt haben.
Meine Arbeit ist dem menschlichen Potenzial gewidmet — der Fähigkeit, in Verbindung mit Körper, Herz, Bewusstsein und innerer Klarheit zu sein. Mich interessiert nicht nur, dass Symptome leichter werden, sondern wie Menschen wieder Zugang zu ihrer Lebendigkeit, Klarheit, Würde und inneren Ausrichtung finden.
Ich glaube, dass echte Entwicklung nicht darin besteht, jemand anderes zu werden, sondern tiefer zu verkörpern, wer wir im Innersten sind. Berührung, Präsenz, Bewusstsein und ehrliches Lauschen können Räume öffnen, in denen Menschen sich selbst wieder wahrnehmen, alte Muster erkennen und neue Wahlmöglichkeiten entwickeln.
In meiner Arbeit möchte ich Menschen darin unterstützen, klarer im Kopf, freier im Körper und offener im Herzen zu werden — und aus dieser Verbindung heraus mutiger, liebevoller und wahrhaftiger zu leben.
Viele Jahre führten mich Kampfkunst, Musik, Tanz, Meditation, Körperarbeit und therapeutische Ausbildung zu verschiedenen Lehrerinnen und Lehrern. Prägend waren für mich unter anderem Dr. Xiaoqiu Li und Perry Zmugg in den Kampfkünsten, sowie Lehrer wie Dr. Sathya Alessandra Bernhard (TCM, TTM, TMM), Peter Grunwald (Eyebody®), Augustine Paynik, Vianna Stibal (Theta Healing®), Bob Proctor, Tony Robbins, Joe Dispenza, Gopal Norbert Klein und viele weitere, die mein Verständnis von Wahrnehmung, Bewusstsein und innerer Entwicklung erweitert haben.
Besonders wesentlich wurde für mich die Visionary Craniosacral Work® nach Hugh Milne. In dieser Arbeit fand ich eine Verbindung von präziser Berührung, tiefem Lauschen, innerer Ausrichtung und der Begegnung mit dem Menschen als Ganzem. Hugh begleitet mich seit vielen Jahren als Lehrer, Mentor und Freund. Heute bin ich als Lehrer und Supervisor für das Milne Institute tätig und gebe mit Humor und Passion weiter, was mich selbst seit vielen Jahren begleitet und bewegt.
Auch die Arbeit mit Benjamin Shield sowie David Kaminker hat meine Wahrnehmung und mein therapeutisches Verständnis wesentlich vertieft — insbesondere im Bereich Pädiatrie, viszerale Arbeit und der feinen Integration von Körper, Nervensystem und Bewusstsein.
Neben meinem Weg in der Körperarbeit begleitet mich seit vielen Jahren auch die wissenschaftliche und technische Auseinandersetzung mit Gesundheit. Ich studierte biomedizinische Technik und promovierte 2019 an der Technischen Universität Graz im Bereich Health Care Engineering.
In meiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich mit technischen Lösungen im Gesundheitswesen, Medizintechnik, Qualität, Sicherheit und der Frage, wie Systeme gestaltet werden können, um Menschen in herausfordernden Situationen besser zu unterstützen.
Diese Verbindung von Körperarbeit, Bewusstsein und wissenschaftlicher Erdung ist für mich wesentlich. Sie hilft mir, Erfahrung und Intuition nicht als Gegensatz zu Klarheit, Struktur und Verantwortung zu sehen, sondern als unterschiedliche Zugänge zu einem umfassenderen Verständnis von Gesundheit und Entwicklung.
Heute verbinde ich meine Arbeit in der Praxis mit meiner Lehrtätigkeit. In Graz und im Raum Villach begleite ich Menschen in Einzelarbeit; in Seminaren unterrichte ich Visionary Craniosacral Work® und öffne Räume für Körperwahrnehmung, Bewusstsein und persönliche Entwicklung.
Ich lebe mit meiner Frau Judith und unseren zwei Kindern Apollonia und Levi in Kärnten, Österreich. Familie ist für mich ein Ort der Erdung, der Liebe und des Lernens — und erinnert mich täglich daran, dass Entwicklung nicht nur in Seminaren oder auf der Behandlungsliege geschieht, sondern mitten im Leben.
Was mich in all diesen Feldern trägt, ist die Freude am Lauschen: auf den Körper, auf das Nervensystem, auf das, was zwischen Menschen geschieht, und auf die innere Bewegung, die wieder mehr Klarheit, Freiheit und Verbindung ermöglichen möchte.